Bubitzzz on Tour: Glasgow

Liebe Leser,

das vergangene Wochenende stand wieder ganz im Zeichen des Basketballs. Ich war diesmal allerdings nicht selbst aktiv, sondern als Teil des BBL-Trosses in Glasgow zum BBL Trophy Final 2017. In der Saison 2014/2015 war ich als Praktikant Teil der Geschäftsstelle der Liga. Zu gegebener Zeit werde ich an dieser Stelle auf dieses Praktikum zurückblicken.

 

Die Anreise inklusive des Fluges verlief soweit problemfrei. Da ich bereits gegen 14 Uhr in Glasgow war, konnte mich selbst eine Fahrt zum falschen Hotel nicht stressen. Mit dem Airport Express ist man innerhalb von 20 Minuten im Stadtzentrum, das Return-Ticket ist mit 10 Pfund preislich sehr moderat.

Untergebracht waren wir im Number 10 Hotel, einem netten 4-Sterne-Hotel mit einer noch netteren Hotelbar. Durch die geringe Größe des Hotels ist alles sehr familiär gehalten und die Anbindung ins Zentrum ist durch einen nur fünf Minuten entfernten Bahnhof auch gegeben.

(c) Tripadvisor

Im Laufe des Freitags traf auch der erste Teil der restlichen Crew ein, so dass wir den Abend mit ein paar Bier an der Hotelbar begannen und später im Stadtzentrum fortsetzten. Letztlich ließen die Cheerleader und ich die Nacht im Kokomo Club bei freien Eintritt und günstigen Drinks ausklingen.

Fünf Stunden Schlaf später ging es dann in die Emirates Arena um dort das Event vorzubereiten. Der Parkettbelag und die Körbe standen schon, alles andere gehört zur Vorbereitung durch die Liga. Also wurde der Transporter gemeinschaftlich entpackt und dann machte sich jeder an seine Aufgabe. Diese sind vielfältig. Das Parkett wird mit Vinyl ausgestaltet, die Werbebanden und der Kampfrichtertisch müssen platziert werden. Parallel dazu werden der Presseraum vorbereitet, das Eventoffice eingerichtet und die Stühle für die Wechselspieler, die Presse und die VIP’s gestellt. Dank der langjährigen Routine klappte alles problemfrei. Hier seht ihr ein vorher/nachher-Foto der Arena.

(c) Craig Sorrell

Der Abend wurde abgeschlossen durch ein perfektes Essen im Smoke BBQ Glasgow. Geniales Restaurant, mega Essen, schickes Ambiente, ich kann den Laden nur empfehlen. Fast alle Mitarbeiter des Events, die im Laufe des Tages alle eingetroffen sind, waren hier mit anwesend und es hat sich einfach gut angefühlt, ein Teil dieses Teams zu sein.

Sonntag, Gameday! Ab 9 Uhr waren wir in der Halle, es standen noch die letzten Vorbereitungen der Merchandise-Stände und des Box Office an. Das Ticketbüro ist seit dem Praktikum mein Baby. Mit der Öffnung der Türen um 11 Uhr begann der Andrang. Hier geht es weniger um den Verkauf von Tickets für das Event (wobei auch das eine Rolle spielt) als mehr das rausgeben von zurückgelegten Tickets, den Umtausch von Vouchern in Platzkarten und das Klären von Problemen. So verpasse ich zwar bei jedem Event das Spiel der Frauen und große Teile des Entertainment-Programms, aber schließlich bin ich auch zum arbeiten dort.

(c) Craig Sorrell

Zum Ende des ersten Viertels wird das Box Office geschlossen und ich habe Zeit, mir den Rest des Spieles anzusehen. Nicht, dass es dieses Spiel angesichts des deutlichen Sieges der Leicester Riders gegen die Plymouth Raiders wert gewesen wäre… Anyway, das Event an sich war trotzdem wieder großartig, die Spieler und die Fans haben gefeiert und das Feedback war durchgehend positiv.

Wie gut dieses Team der BBL funktioniert zeigte sich erneut beim Abbau. Bereits eine Stunde nach dem Ende des Spiels war der Transporter wieder beladen. Das funktioniert nur Dank der funktionierenden Strukturen und einem großartigen Teamgeist.

Den Abend haben wir dann diesmal durchgehend an der Hotelbar verbracht. Es war wunderbar, wieder mit den Freunden von damals zu quatschen, Witze zu reißen oder andere Leute neu kennen zu lernen.

Mit dem Rückflug am Montag endete das großartige Wochenende schon wieder viel zu schnell. Ich hoffe, bereits im Mai wieder beim Play-Off-Finale in London dabei sein zu können. Denn man weiß nie, wann man die zweite Familie das nächste Mal wiedersieht. Danke für alles!

Euer Bubitzzz

PS: Vielen Dank an TJ, dass er kurzfristig den kaputten Laptop wieder fixen konnte. Ich schulde dir was 🙂

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