Erste Reihe bei Circus HalliGalli

Liebe Leser,

vor zwei Wochen habe ich bereits mein Bedauern zum Ende von Circus HalliGalli zum Ausdruck gebracht. Jetzt hatte ich die Gelegenheit, selber als Zuschauer bei der zweitbesten Sendung der Welt teilzunehmen. Eingeladen hatte mich meine gute Freundin Lisa. Bereits Ende 2015 hat sie sich als Interessentin auf der Website von EndemolShine, der Produktionsfirma der Show, registriert, um an Karten für die Show zu kommen. Erst Ende letzten Jahres bot sich die Chance auf den Kauf von Tickets, damals noch nicht mit dem Wissen, dass es sich um die letzte Staffel von Circus HalliGalli handelt. Mittlerweile bittet Endemol bereits auf der Ticketing-Seite darum, von Eintragungen in die Interessentenliste abzusehen.

So waren wir also am Montag um 14 Uhr bei den Union Filmstudios. Schon die Wegbeschreibung setzte ein erstes Zeichen für die folgenden Stunden des Humors.

Vor Ort erwartete uns eine lange Schlange an weiteren Studiobesuchern. Wir waren völlig im Unklaren darüber, welche Art von Tickets wir bekommen sollten, denn bisher hatte Lisa nur eine Reservierungsbestätigung erhalten. Umso größer unsere Überraschung, als wir die Tickets dann in der Hand hielten: Block D, Reihe 1.

Uneinigkeit herrschte zwischen uns darüber, wieviele Zuschauerblöcke es denn im Studio gibt. Ich meinte, mich an vier Blöcke erinnern zu können, Lisa sprach von drei Blöcken. Sie sollte Recht behalten.

Kurz vor 16 Uhr begann der Einlass ins Studio. Jeder Zuschauer wurde kontrolliert, dass er keine Aufnahmegeräte und kein Handy mehr dabei hatte, diese mussten zusammen mit Jacken, Schals etc. an der Garderobe abgegeben werden. Als klassische Blöcke waren die Buchstaben A-C ausgeschrieben. Bei Block D handelt es sich um zwei Sitzreihen vor diesen Blöcken, direkt vor dem Schreibtisch und der Couch von Joko und Klaas. Und so gingen wir an den vielen anderen Zuschauern vorbei, um in der allerersten Reihe im Studio Platz zu nehmen. Ein supercooles Gefühl, so nah dabei gewesen zu sein!

Die Sendung selber war super witzig. Eine neue Folge des “Buddytachs” mit Oli Schulz, Auftritt und Interview mit Ed Sheeran und Musikvideodreh der Schwarzwälder Kirschtorten (aka K.I.Z.). Interessant war bei der Ausstrahlung der Sendung, dass einige durchaus gelungene Witze und Poenten den Cut nicht überstanden haben. Uns war es allerdings egal, wir hatten unseren Spaß und waren auch einige Male in der Sendung zu sehen.

Das Video zur Folge findet ihr hier.

Ich bedanke mich nochmal bei Lisa für die wunderbare Idee. Es war eine tolle Erfahrung, Teil dieser Sendung zu sein. Ich kann das jedem nur empfehlen, ich denke, dass die verschiedenen Formate hierzu gut geeignet sind.

In diesem Sinne, macht es gut!

Euer Bubitzzz

@circushalligalli #nuffsaid

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My personal Bucket List

Liebe Leser,

jeder von uns hat Ziele im Leben. Ein Großteil dieser dreht sich um alltägliche Dinge: finanzielle Unabhängigkeit, eine gute Ausbildung, etwas für die Gesundheit tun. Außerhalb der dieser Vorstellungen gibt es noch die Luxusziele: Reisen, Events, Statussymbole. Ich habe vor einigen Jahren begonnen, eine eigene Bucket List für ebendiese anzufertigen.

Welche Ziele habt ihr so? Ich freue mich auf euer Feedback!

Euer Bubitzzz

 

Dinge, die Bubitzzz im Leben mal gemacht haben möchte

Reisen:

    • jede NBA-Halle einmal besuchen
    • auf der Spitze des Eiffelturms stehen
    • auf der Großen Mauer entlang spazieren
    • ein Broadway-Musical in New York besuchen
    • im Marina Sands Bay (Singapur) eine Nacht verbringen
    • die Galapagos-Inseln besuchen
    • New York besuchen

    • London besuchen
    • Hollywood entlangspazieren
    • Urlaub auf Mallorca
    • Paris besuchen
    • Rom besuchen
    • Tokio besuchen
    • Ulaan Bator besuchen
    • Barcelona besuchen
    • Wien besuchen
    • San Francisco besuchen

  • Mexiko-Stadt erleben
  • Miami besuchen
  • durch Monacos Yachthafen spazieren
  • Machu Picchu sehen
  • Angkor Wat sehen
  • den Mount Roraima (Südamerika) sehen
  • ein Disneyland erleben
  • im Winter durch den Central Park (New York) spazieren
  • Helikoptertour über New York machen
  • Mount Rushmore sehen
  • die Niagara-Fälle besuchen
  • Polarlichter sehen
  • die komplette Panamericana befahren
  • einen Jazzclub in Memphis besuchen
  • den Dartmoor Zoo in Plymouth besuchen

Tätigkeiten:

    • Fallschirmspringen/Paragliding über dem Grand Canyon
    • mit dem Rad über die Golden Gate Bridge fahren

  • vor Hawaii an einem Surfkurs teilnehmen
  • in einer Westernstadt reiten lernen
  • Cable Car in San Francisco fahren
  • Kamelreiten in der Sahara
  • tauchen am Great Barrier Riff
  • Kreuzfahrt durch die Karibik unternehmen
  • auf einem Elefanten reiten
  • im Yosemite- oder Yellowstone-Nationalpark campen
  • ein echtes amerikanisches Barbecue erleben
  • in Las Vegas pokern
  • mit dem Fahrrad über die Alpen
  • im Hofbräuhaus München ein Bier trinken
  • einmal Ferrari fahren
  • einmal mit einem Ford Mustang die California State Route 1 entlang cruisen
  • einmal Chevrolet Camaro SS fahren
  • Felsenrutschen auf Korsika
  • Safaritour durch die Serengeti
  • eine Nacht im Regenwald verbringen
  • einen Autoreifen gewechselt
  • erst auf dem Flughafen das Reiseziel entscheiden
  • eine Familie gründen und Kinder großziehen
  • Spanisch lernen bis es fließend ist
  • Salsa-Kurs besuchen
  • eine Runde Golf spielen

Events:

    • ein NBA-Spiel sehen
    • eine komplette NBA-Finalserie sehen
    • Derby Schalke vs. Dortmund (Fußball) live im Stadion sehen
    • Derby Boca Juniors vs. River Plate (Fußball Argentinien) live im Stadion sehen
    • Bundesligaspiel live im Stadion sehen

  • Premier League Spiel live im Stadion sehen
  • Fußballländerspiel live im Stadion sehen
  • Derby Olympiakos Piräus vs. Panathinaikos Athen (Basketball Griechenland) live in der Arena sehen
  • Karneval in Rio feiern
  • Patricks-Day in Irland feiern
  • ein Formel 1-Rennen live erleben
  • ein NASCAR-Rennen live erleben
  • Dirk Nowitzki in einem Spiel live sehen

  • Silvester am Strand feiern
  • einen Adventure Run (ähnlich Tough Mudder) mitlaufen
  • ein American Football-Spiel sehen
  • Super Bowl live im Stadion sehen
  • Alpe d’Huez bei der Tour de France besuchen
  • Oktoberfest in München feiern

 

Tschüss & Adé: Schweden

Liebe Leser,

heute startet eine neue Serie auf unserem kleinen Blog. Bei “Tschüss & Adé” stellen sich Menschen vor, welche den Schritt ins Ausland gewagt haben, und aus Deutschland ausgewandert sind. Wir starten mit Anja und ihrem Leben in Schweden. Viel Spaß beim Lesen!

(c) Sweden Bonfire

Hi Anja, danke dass ich dich zum Interview begrüßen darf. Du bist nach Schweden ausgewandert. Sonst hört man immer, das Wetter sei ein Grund, Deutschland zu verlassen. Schweden ist nun immer kalt. Wieso also Schweden?

Zuerst einmal, Schweden ist nicht immer kalt. Im Sommer steigen auch hier die Temperaturen auf 25 bis 28 Grad. Zweitens, Schweden ist ein wunderschönes Land. Ich war hier bereits 5-6 Mal im Urlaub, bevor ich ausgewandert bin. Dazu müsste ich vielleicht sagen, dass ich damals gesagt hatte, dass ich ein neues Umfeld benötige und mein Umzug nach Schweden nicht für immer war. Ich wollte Dinge einfach auf mich zukommen lassen. Aber meine Wahl fiel auf Schweden, da mein Bruder bereits hier lebte und ich somit Familie vor Ort habe.

Du baust dir in Schweden zwei Standbeine auf. Erzähle kurz davon.

Ich arbeite seit dem letztem Jahr als Englischlehrerin am ansässigen Gymnasium, übersetze Texte für ein ansässiges Unternehmen und habe seit letztem Jahr mein eigenes Unternehmen mit meinem Bruder. Wir bieten seit diesem Jahr Abenteuerurlaube für Alleinreisende, Gruppen und Familien an. Vor allem für Gruppen möchten wir unser Geschäftsmodell ausbauen. Denn was ist besser als mit deinen Freunden in den Urlaub zu fahren, bei dem alles speziell auf die Gruppe abgestimmt ist.

Ich selber war 2016 schon einmal für ein paar Tage in Südschweden unterwegs. Was sollte man denn in dem Land unbedingt gesehen haben?

Wenn man Urlaub in Schweden macht, sollte man sich nicht nur Südschweden ansehen. Da kann man auch gleich in Deutschland bleiben 😉
Reise mindestens bis Mittelschweden und komm uns bei Sweden Bonfire besuchen. Die Natur hier oben, mit all den Seen und Wäldern ist atemberaubend. Zudem ist die Bevölkerungsdichte so niedrig, dass man die Natur wirklich noch erleben kann.

(c) Sweden Bonfire

Man sollte sich vom Kanu oder Floß aus das Land ansehen oder sich von uns an geheime Orte führen lassen. Der größte Wasserfall Schwedens ist im Sommer wie im Winter sehenswert. Ich persönlich finde ihn aber im Winter unbeschreiblich.
Ich persönlich finde zudem, dass man all die Schönheit des Landes erst beim Campen erleben kann. Wir gehen zum Beispiel an Wochenenden klettern, bereiten unsere Mahlzeiten am offenen Feuer zu und genießen die Stille mit ein paar Bier und der besten Aussicht auf Schwedens Natur. Am Lagerfeuer lässt man dann die Abende entspannt mit Freunden ausklingen.

Welche Tipps gibst du dem Leser, der vielleicht selbst darüber nachdenkt, nach Schweden auszuwandern?

Wenn man darüber nachdenkt nach Schweden auszuwandern und geldlich auf einen Job angewiesen ist, dann sollte man die Sprache beherrschen. Belege Schwedisch-Kurse, nutze Apps oder anderes um dir die Sprache anzueignen. Englisch bringt dich hier bereits weit, wenn man jedoch eine gute Chance auf einen Job möchte, geht dies nur mit Schwedischkenntnissen. Natürlich gibt es immer diese Spezialfälle, die auswandern aber nie die Sprache wirklich lernen. Ich denke jedoch, dass dies extrem respektlos gegenüber den Schweden ist.
Des Weiteren muss man manchmal direkt auf die Schweden zugehen und sie zum „Fika“ (Kaffeetrinken) einladen. Schweden sind immer hilfsbereit wie kein anderes Volk. Um jedoch den Anschluss zu finden musst du selbst aktiv werden.

Zu guter Letzt noch eine Frage: wo schmeckt das Bier besser, in der neuen oder der alten Heimat?

Ich glaube diese Frage kannst du dir als Deutscher selbst beantworten 😉 Das Bier schmeckt natürlich in Deutschland besser. Zudem ist es auch um ein vielfaches billiger und reißt kein Loch in deine Geldbörse, wenn du mal jemanden auf ein Bierchen einladen möchtest.

Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg 🙂

(c) Sweden Bonfire
(c) Sweden Bonfire
(c) Sweden Bonfire
(c) Sweden Bonfire
(c) Sweden Bonfire

Disney-Alarm

Liebe Leser,

ein regnerischer Samstagabend bahnt sich an. Was gibt es da besseres, als abends auf der Couch einen Filmabend zu genießen? Und wieso dann nicht ml ganz klassisch wieder Zeichentrick? Leider wissen viele nicht mehr, welche Filme von damals wirklich gut waren. Hier wird euch Abhilfe geschaffen! Ich präsentiere: meine persönliche “Top 5” an klassischen Zeichentrickfilmen.

auf den Plätzen: Aladdin; Feivel, der Mauswanderer im Wilden Westen; Cap & Capper; Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt, Schneewittchen und die Sieben Zwerge

Platz 5: Der Glöckner von Notre Dame
Man muss Paris nicht lieben, um auch diesen Film zu mögen. Starke Story, starke Musik, starke Message. Einen guten Disneyfilm zeichnet es aus, dass auch der Bösewicht ein beeindruckendes Lied vorzuweisen hat. Dies ist bei Frollos “Feuer der Hölle” definitiv der Fall.

Platz 4: Pocahontas
Uuups, ein typischer Mädchenfilm in dieser Top 5. Erwischt, ich steh auf dieses Werk. Ok, die Story ist vorhersehbar (das ist jedoch bei vielen Trickfilmen so), aber immerhin die einzige, die sich an einer realen Person orientiert. Umso beeindruckender ist die Message, die der Film vermittelt. Angst vor dem Fremden und vor Neuem (siehe hierzu das Video), dieses bekämpfen, statt es kennenzulernen, dies sind Themen, die auch in der heutigen Zeit aktuell sind und viele Probleme verursachen. Ein wenig mehr Empathie und Vertrauen in das Gute der Menschen würde uns allen mal gut tun.

Platz 3: Das Dschungelbuch
Wen bei diesem Film nicht der Groove packt, der hat die Filme nie geliebt. Okay, so hart vielleicht auch wieder nicht, aber bei Hits wie “Probier’s mal mit Gemütlichkeit” oder “Ich wär’ so gern wie du” kommt in mir schonmal wieder der Kinder-Bubitzzz hoch. Gerüchteweise kann ich letzteren inklusive Balu-Part fehlerfrei performen…

PS: Kennt ihr schon die Realverfilmung vom Dschungelbuch? Falls nicht: Filmtipp!

Platz 2: Robin Hood
Ich gebe zu, eine sicherlich überraschende Wahl. Doch es gibt wohl kaum einen Disneyfilm, den ich den letzten Jahren häufiger gesehen habe. Das liegt zum einen an der Story an sich, Robin Hood fasziniert ungemein. Zum anderen ist es ein ganz eigener Witz, der im Film vorherrscht. Ob nun Little John, der Prince John zum Bogenschützenturnier den Spitzname PJ gibt oder der Hahn Alan A’Dale, welcher seine Mandoline bei ebenjenem Turnier als Bogen verwendet, um Sir Hiss aus seinem Ballon zu schießen. Der Film bietet ein Rundumpaket aus guter Story, neckiger Filmmusik (bei welcher übrigens die Protagonisten ganz disneyuntypisch nicht aktiv selbst singen) und diesem ganz speziellen Witz.

Platz 1: König der Löwen

Kann es eine andere Nummer 1 geben? Während nebenbei das Video läuft, läuft es mir kalt den Rücken herunter, ich habe Gänsehaut. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass irgendjemand diesen Film noch nicht kennt: Packende Geschichte über den Löwenjungen Simba, der als Sohn des Königs in die Welt kommt. Der Film beinhaltet den traurigsten Moment von Disneys Filmgeschichte, die prägendste und beste Filmmusik aller mir bekannten Zeichentrickfilme und ist zurecht das absolute Highlight der Disneyfilmgeschichte.

 

So, nachdem ich mir jetzt das Pipie aus den Augen gewischt habe: Was sind eure Lieblingsfilme? Welcher Film fehlt euch in der Auflistung komplett? Ich freue mich auf eure Meinungen!

Euer Bubitzzz

Ein Stück Fernsehgeschichte

Als am 17. Juni 2015 Stefan Raab seinen Rücktritt aus dem TV-Geschäft zum Ende des Jahres ankündigte war dies ein großer Knall in der deutschen Medienlandschaft. Schnell wurde klar, dass Pro7 einen Nachfolger benötigte. Zum neuen Zugpferd des Sender wurden die bereits seit 2013 unter Vertrag stehenden Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf.

Bereits vorher arbeiteten die beiden in verschiedenen TV-Formaten zusammen. Ab 2009 moderierten sie mit dem Format MTV Home eine Talkshow. Hierbei sind Spiele wie “Wenn ich du wäre” entstanden. Darüber könnte ich mich immer wieder zerreißen. 😀

2011 folgte der Sprung in das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu ZDFneo. Hier wurde das Format in ähnlicher Form beibehalten. Oft wurde mit dem Klischee des gebühren-finanzierten Fernsehens gespielt. Beispiel gefällig?

Das Video zeigt aber auch, dass die beiden Moderatoren zusammen vor allem in Kombination mit Alkohol lustig sind. Dieser Eindruck verfestigte sich auch mit dem Wechsel zu Pro7. In deren Mediathek finden sich beispielsweise diverse Clips, welche Joko und Klaas auf Jamaika beim exzessiv lustigen Bierkonsum zeigen. In einer Circus HalliGalli-Folge betrinken sich die beiden zusammen mit Matthias “Matze” Schweighöfer beim Spiel “Dawn of the Gag”. Das komplette Video darf allerdings lt. Anforderungen der Medienaufsicht immer erst ab 23:00 Uhr gezeigt werden. Kein Witz, die betreffende Szene ist tagsüber aus dem Beitrag geschnitten.

Generell ist Circus HalliGalli eine Sendung, die provoziert,  an die Grenzen geht, aber vor allem einfach auch irre komisch ist. Beiträge wie “Mein bester Feind” oder “Spontan Wenn ich du wäre” mit Prominenten sind jedes Mal zum Brüllen.

Erkennt man am Beitrag, dass ich auf die Sendungen der beiden stehe? Okay, eventuell mache ich das wirklich. Ein klein wenig. Okay, das ist untertrieben. Man muss auch mal Fanboy sein, und das bin ich. Deswegen bin ich auch sehr traurig darüber, dass Circus HalliGalli in die letzte Staffel geht. Doch im Gegensatz zu Stefan Raab beenden Joko und Klaas ihre TV-Karriere noch nicht komplett. Die bekannten Sendungen wie das “Duell um die Welt” oder “Die beste Show der Welt” bleiben uns zum Glück erhalten. Ich danke euch beiden dennoch für dieses Stück Fernsehgeschichte und viele herzliche Lacher und aufheiternde Momente in Situationen, in denen ich sie wirklich brauchte. Bubitzzz.

How to fall in love with… London (Teil 2)

Liebe Leser,

es ist eine Weile her dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Zurzeit geht es bei mir etwas stressig zu, weshalb die Abstände zwischen den Beiträgen unregelmäßig sind. Ich gelobe Besserung. 🙂

Heute möchte ich unsere kleine, aber feine Serie über London fortführen. Es geht um die “Must-Sees” der Stadt, von denen es bekannterweise etliche gibt. Natürlich gibt es einige geheime Ecken, aber erstmal möchte ich auf die Klassiker eingehen, die man in der britischen Hauptstadt gesehen haben muss. Da ich in der Fülle der Highlights selbst noch nicht alles gesehen habe, möge man mir die Unvollständigkeit nachsehen.

London bietet die großartige Möglichkeit, viele Sehenswürdigkeiten direkt an der Themse entlang an einem Tag sehen zu können. Am besten, man startet seine Tour im westlichen Teil der Stadt, im Hyde Park. Dieser ist als “grüne Lunge” der Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische und bietet die ideale Gelegenheit, einmal vom Großstadtstress abzuschalten.

Doch nicht nur bei schönem Wetter im Sommer, auch im Winter lohnt sich ein Ausflug. Hier findet nämlich das Winter Wonder Land, einer der größten “Weihnachtsmärkte” Großbritanniens, statt. Auch wenn dieser nicht viel mit den schönen klassischen Märkten in Sachsen gemein hat, so ist es doch mal eine spannende Erfahrung. Nur über die Preise darf man hier nicht reden…

Gleich ein paar Straßen weiter befindet sich eines meiner Lieblingsmuseen: das Natural History Museum. Direkt in der Eingangshalle wird man von einem großen Dinosaurierskelett begrüßt, Tausende weitere Exponate laden zum Erkunden ein. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, das Museum ist hochinteressant, die Exponate teilweise zum anfassen, und man erlebt richtig etwas. Noch besser: das Museum ist (wie viele andere in London auch) kostenfrei.


Vom Museum aus wandern wir weiter Richtung Buckingham Palace. Der königliche Palast liegt gut gesichert zwischen Green Park und St. James Park.

Wenn man nicht gerade das Glück hat, ein Mitglied der königlichen Familie zu sehen (ich hatte dieses noch nicht), ist das spannendste hier der Wechsel der königlichen Wachen in ihren Wachhäusern. Trotzdem: Wer hier erwartet, ein Foto ohne Touristen zu machen, irrt leider.

Von Buckingham Palace aus ist es ein Katzensprung zur Westminster Abbey. Die imposante Kirche aus weißen Purbeck-Mamor (besten Dank an Wikipedia), beherbergt die Gräber von vielen bekannten Persönlichkeiten aus der britischen Geschichte.

In direkter Sichtweite befindet sich das House of Parliament und und der Elizabeth Tower (nur die Glocke heißt Big Ben). In dem Gebäudekomplex tagen das britische Ober- und Unterhaus. Wie schon im Westminster Abbey war ich auch hier noch nicht im Gebäude, das steht jedoch für einen der nächsten Besuche auf der Liste.

House of Parliaments
Elizabeth Tower

Einmal über die Westminster Bridge die Themse überquerend sticht bereits das London Eye ins Auge. Das bekannte Riesenrad steht direkt am Eingang des London Dungeon, was ich als nette Abwechslung von der “schnöden” Kultur schon mal empfehlen kann.

Da es in London einfach zu viele Sehenswürdigkeiten für einen Post gibt, machen wir hier eine Pause. Bald geht es weiter mit Teil 3 unserer kleinen Serie von “How to fall in love with… London”

Bis dahin,
euer Bubitzzz

Einer dieser Tage.

Kennt ihr das? Ihr steht auf und wisst, dass es ein guter Tag wird, ganz egal was passiert? Nun, gestern war genau so ein Tag. Meine erste NINERS-Auswärtsfahrt seit drei Jahren stand an, damals war ich in Magdeburg.

Nach einer kurzen Nacht ging es früh von Berlin nach Chemnitz, um 16 Uhr im Fanbus mit knapp 50 anderen Fans nach Franken durchzustarten.

Schon im Bus haben wir das ein oder andere Kaltgetränk (Hopfensaft und Limettencola mit Schuss) genossen, und so schon eine gute Stimmung erzeugt. Traditionell war natürlich auf der Hinterachse mehr Stimmung 😉

Vor Ort haben wir dann erst einmal ein akustisches Statement gesetzt, und zwar so laut, dass sich eine Anwohnerin bei mir über den “unerhörten Lärm” beschwerte und mit der Polizei drohte. Um 19 Uhr. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie das hier lesen: Seien Sie doch einfach mal froh, dass in Ihrem Dorf überhaupt mal etwas los ist, und reagieren Sie nicht so dünnhäutig auf eine halbe Stunde erhöhte Lautstärke. Das schont Ihre Nerven und verdirbt uns nicht den Spaß. Und da Sie das doch nicht lesen werden: Hoffentlich haben Sie keinen Weg in die Halle gefunden. Denn was wir dort, trotz einer sehr überschaubaren Leistung unserer Jungs, ablieferten, war erstligareif und hätte Ihnen doch nur weiter die Nerven geraubt.

(c) Anett Linke
(c) Anett Linke

Ob Einklatschen, Gesänge, Polonaise durch den Spielerbus, alles war dabei, die Stimmung der Fans überragend. Das Spiel bot trotz eines 67:48-Sieges  nur wenige echte Höhepunkte, nichtsdestotrotz hielten wir den Support über die gesamte Spieldauer auf einem hohen Niveau.

(c) Anett Linke

Highlight, auch für mich persönlich, war die UFFTA nach dem Spiel. Hier hat die Stimme noch einmal gelitten (passender Kommentar hierzu: Die Stimme muss noch irgendwo in Bamberg sein), aber das war es allemal wert. Mit diesem Video verabschiede ich mich auf mein Sofa und trinke weiter meine warme Milch mit Honig. Bis zum nächsten Mal, euer Bubitzzz.

Ein Blick in die Welt: Trump & Amerika

Donald Trump ist Präsident der USA. Das Schreckenszenario für viele Menschen ist eingetreten. Alle Versuche und Gedanken, dies auch nach der feststehenden Wahl vom 8. November vergangenen Jahres noch zu ändern, haben sich erwartungsgemäß als unrealistisch oder aus der Luft gegriffen bestätigt. Auch jetzt, einige Tage nach der Vereidigung des POTUS, ist er noch Thema Nummer 1 in den Medien. Muss das sein? Der Chemnitzer Landtagspolitiker Peter Patt hat hierzu folgende Meinung:

Der amerikanische Präsident bekommt eigentlich zu viel Aufmerksamkeit, weil doch seine Bedeutung rapide sinkt, wie er es…

Posted by Peter W. Patt on Saturday, January 21, 2017

 

Trump polarisiert. Er ist ein Mann, der mit Klischees spielt, der provoziert und rüde austeilt. Das gefällt nicht jedem, und das völlig zurecht. Ich denke, dass auch Trump selbst wissen wird, dass er – Stand heute – sicherlich keine Beliebtheitspreise als Politiker gewinnen wird. Ein erstes Indiz hierzu?

Quelle: Lucas Jackson/REUTERS; JEWEL SAMAD/AFP/Getty Images

Links ist eine Aufnahme der National Mall in der US-Hauptstadt Washington D.C. am Tag von Trumps Inauguration zu sehen, rechts derselbe Ort etwa zu gleichen Zeit während Obamas Amtseinführung. Auch kam es in vielen Städten der Vereinigten Staaten zu teilweise gewaltsamen Protestaktionen gegen den neuen POTUS. Dass dieser sich davon beeindruckt zeigt kann man getrost bezweifeln.  Es ist eher das Gegenteil zu erwarten, Trump wird in seinem Narzissmus sich noch eher in seinem Weg bestärkt fühlen.

Quelle: www.opednews.com

So muss man also feststellen, dass es nur wenige Möglichkeiten gibt, Trump an dem zu hindern, was er sich vorgenommen hat. Sicherlich, nicht alle seine Pläne sind realistisch oder wirklich umsetzbar. Ich persönlich denke, dass man erst einmal schauen sollte, in welche Richtung sich Amerika wirklich entwickeln wird. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich viel um heiße Luft handelt. Andererseits erscheint auch ein Super-GAU nicht völlig realitätsfern.

Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass genau diese Präsidentschaft eines narzisstischen Mannes, welcher teils offene rassistische und frauenfeindliche Aussagen tätigte, auch eine Chance darstellt. Meine Hoffnung liegt in einem Scheitern Trumps begründet, vielleicht sogar schon vor dem offiziellen Ende seiner Präsidentschaftsperiode. Sein Wahlsieg stellt gerade den absoluten Zenit in einer Zeit dar, in welcher Populisten und rechtsgerichteten Politik überall in der westlichen Welt auf dem Vormarsch sind. Ein Scheitern Trumps würde dieser “Bewegung” viel Wind aus den Segeln nehmen und hoffentlich auch innerhalb der EU wieder mehr den Fokus auf ein gemeinsames, liberales und freiheitliches Europa rücken.

Uns selbst bleibt es überlassen, am 24. September diesen Jahres durch den Gang zur Urne und der Wahl einer anderen Partei als der AfD oder anderen rechtsgerichteten oder extremistischen politischen Organisation genau diese Werte in Europa zu erhalten. Sollten wir diese nicht nutzen, haben wir kein Recht, über die “angeblich dummen” Amerikaner und Briten lustig zu machen. Nutzen wir die Chance, um zu zeigen, dass Deutschland genau für diese menschlichen Werte eintritt.

PS: Ich gebe zu, ein großer Fan von Obama gewesen zu sein. Nicht ausschließlich aufgrund seiner politischen Aktivitäten oder Erfolge, sondern vor allem, weil er sich – sehr im Gegensatz zu vielen andere Politikern – sehr nahbar gegeben hat. Das Redbook Magazine veröffentlichte hierzu ein grandioses Video mit verschiedenen Obama-Momenten. Viel Spaß beim ansehen. Bis demnächst. Euer Bubitzzz.

Fancy Flashback: Silvester

Liebe Leser,

das neue Jahr ist mittlerweile schon ein bisschen mehr als zwei Wochen alt. Dieses Jahr haben wir uns auf den Weg zur Elsenbrücke, welche Treptow und Friedrichshain miteinander verbindet, eingefunden. An den Ufern der Spree, über welche diese sich spannt, führen relativ breite Wege entlang. Von dort aus haben wir das Spektakel mitverfolgt.

Den Spot kann ich uneingeschränkt empfehlen. Neben der Aussicht auf die Brücke selbst kann man in die andere Richtung schauend den Molecule Man und die Oberbaumbrücke, sowie den Blick über Friedrichshain genießen. Weiterhin ist nicht so viel Betrieb und es sind weniger Irre unterwegs als in anderen Teilen Berlins.

Egal, wie für einen persönlich ein Jahr lief, ich finde es sehr wichtig, gerade einen Tag wie Silvester mit Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind und an welche man positive Erinnerungen knüpft. Dies habe ich zum Jahreswechsel glücklicherweise wieder geschafft. Ich bin jedes Mal wieder dankbar, Freunde zu haben, mit denen man solche Erlebnisse teilen kann.

Was 2017 bringen wird, das weiß keiner. Das es nur besser werden kann, als 2016, das steht außer Frage. Lasst uns positiv auf das blicken, was passiert, auf das, was passieren wird und auf das, was passieren könnte. Passend hierzu findet Weekend mit seinem “Lied des Jahres” die richtigen Worte. Stay tuned, bis zum nächsten Mal. Euer Bubitzzz

How to fall in love with… London (Teil 1)

Liebe Leser,

heute Abend findet das 8. NBA Global Game in London statt. Hierbei handelt es sich um Spiele der weltbesten Basketballliga, der US-amerikanischen NBA, welche zu Marketingzwecken im Ausland (neben London beispielsweise auch in Mexiko, China oder Japan) ausgetragen werden.

(C) NBA.com

Es treffen in der britischen Hauptstadt die Denver Nuggets auf die Indiana Pacers. Im Gegensatz zu einigen Bekannten schaffe ich es dieses Jahr leider nicht zu dem Spiel. Warum diese Begegnung dennoch für mich besonders ist? Nun, vor vier Jahren besuchte ich selbst mein erstes Global Game, das erste Mal London… und eine Liebesgeschichte begann.

Dies soll der Auftakt für eine kleine Serie sein, welche meine Verbindung zur Stadt London und Großbritannien generell darstellt. Für Fragen zu Reise- und Übernachtungstipps, lasst einfach einen kurzen Kommentar da, oder schreibt mir eine Mail.

England und Großbritannien waren für mich jahrelang wie ein rotes Tuch. Meine Motivation, die königlichen Inseln zu besuchen, tendierte gegen Null, viel spannender waren für mich die Vereinigten Staaten. Als sich für Januar 2013 jedoch die Gelegenheit ergab, vergleichsweise günstig zu den Global Games zu fliegen, ergriffen zwei Freunde und ich diese.

Also hieß es “ab in den Flieger” und vom Flughafen Leipzig/Halle ging es nach London Stansted.

Unser Hostel lag in den Docklands, einem ehemaligen Industrieviertel der Stadt. Wir wohnten die Tage in einem 6-Bett-Zimmer. Das ist nicht jedermanns Sache, aber ich für meinen Teil bin ganz gut damit zurecht gekommen.  Am Abend sind wir direkt losgezogen und haben die Stadt erkundet.

Heute möchte ich jedoch über den Hauptgrund unserer Reise sprechen: das NBA-Spiel. 2013 spielten die damals sportlich mittelmäßigen New York Knicks gegen die Detroit Pistons.  Ich hatte bereits 2009 das Glück, ein NBA-Spiel in den USA verfolgen zu können, aber in London war es doch nochmal etwas anderes. Wir waren sehr früh in der Halle, und konnten dadurch das komplette Opening miterleben.

Beide Teams traten mit all ihren Stars an, Stimmung kam  jedoch erst im Laufe des Spiels so richtig auf. Man merkte, dass Basketball in Großbritannien noch nicht den riesigen Stellenwert hat. New York dominierte das Spiel und gewann mit 102:87.  Ein Highlightvideo mit Szenen vom gesamten Wochenende findet sich auf dem YouTube-Kanal der NBA.

Das Spiel war eine großartige Erfahrung, und so besuchte ich im Jahr darauf direkt das nächste Global Game. Hierüber, sowie über Touristen- und Geheimtipps berichte ich dann in der nächsten Folge von “How to fall in love with… London”. Stay tuned!